Die Erderhitzung ist menschengemacht

Der Klimawandel ist die grösste Herausforderung, der sich die Menschheit derzeit stellen muss. Seit Beginn der Industrialisierung steigt die Temperatur auf der Erde durchschnittlich um ein Grad Celsius, in der Schweiz gar um zwei Grad. Und unser Land erwärmt sich weiter: Die Schweiz wird trockener, heisser, schneeärmer und kämpft künftig mit heftigeren Niederschlägen.

Für die Klimaerhitzung ist der Mensch verantwortlich. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Menschheit massiv fossile Treib- und Brennstoffe wie Benzin, Heizöl, Erdgas und Kohle verbraucht. Die dadurch freigesetzten Treibhausgase machen die Erde immer mehr zu einem Treibhaus.

Die «Neue Zürcher Zeitung» trägt die wichtigsten Fakten zum Klimawandel zusammen. Eine verständliche Übersicht zu den Grundlagen der Klimawissenschaft liefert 350.org. Wer auf KlimaskeptikerInnen trifft, findet hier nützliche Argumente.


Die Politik ist jetzt gefordert

Um die Klimakrise abzuwenden, muss die globale Erwärmung auf einen Anstieg deutlich unter 2 Grad – möglichst 1,5 Grad Celsius – beschränkt werden, wie es im Pariser Klimaabkommen, das auch von der Schweiz ratifiziert wurde, festgehalten ist.

Dafür sind die Treibhausgasemissionen weltweit bis 2050 auf netto Null zu senken, wie der jüngste Bericht des Weltklimarats IPCC zeigt. Die nächsten Jahre sind entscheidend, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Schweiz ist alles andere als auf Kurs. Insgesamt emittierte sie im Jahr 2017 47,2 Millionen Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalente), das sind 5,6 Tonnen pro Kopf. Addiert man die von der Schweiz im Ausland verursachten Emissionen, belaufen sich die Pro-Kopf-Emissionen auf mehr als das Doppelte. Das Parlament ist gefordert, mit dem neuen CO2-Gesetz eine wirksame Klimapolitik zu ermöglichen. Die Inlandemissionen müssen bis 2030 um mindestens 50 Prozent reduziert und die CO2-Emissionen des Verkehrs deutlich gesenkt werden. Für den Finanzplatz Schweiz braucht es Regeln für den Ausstieg aus der Finanzierung von fossiler Energie.


Die Schweiz & die Welt

Die Schweiz ist überdurchschnittlich stark vom Klimawandel betroffen. Die Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sind verheerend. Ein paar Beispiele: Im Hochgebirge schmelzen Gletscher und Permafrost, als Folge nimmt die Stabilität der Hänge ab, wodurch Siedlungen, Gebäude, Verkehrswege und Infrastrukturen bedroht sind. Regnet es im Sommer weniger, wird das Wasserangebot in den Siedlungen und in der Landwirtschaft knapp. Die Erderhitzung bedroht zudem die Gesundheit von uns Menschen: Ohne zusätzliche Klimaschutz-Massnahmen droht der Schweiz eine Verdoppelung bis Verfünffachung gesundheitsrelevanter Hitzeereignisse bis zum Ende des Jahrhunderts.

Weltweit häufen sich aufgrund des Klimawandels Naturgefahren und Wetterextreme wie Starkregen, Stürme und Fluten. Auch Hitzewellen und Dürren vernichten Äcker auf Dauer, lassen Wasser versiegen sowie Tiere und Pflanzen aussterben. Das zwingt Menschen auf die Flucht. Gemäss der Weltbank könnten bis 2050 alleine in Afrika südlich der Sahara, in Lateinamerika und in Südasien mehr als 140 Millionen Menschen durch Dürren, Missernten, Sturmfluten und steigende Meeresspiegel ihr Zuhause verlieren.


Mutig in die Zukunft

Die Menschheit muss sich dringend aus der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern befreien. Der Greenpeace-Report «Energy[R]evolution» zeigt, dass eine sichere, atomstrom- und nahezu CO2-freie Energieversorgung möglich und erschwinglich ist. Wir können und müssen jetzt die Weichen für ein Energiesystem stellen, das noch vielen Generationen von Nutzen sein wird.


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